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Presse - Musik, Tanz und viel Fröhlichkeit Drucken E-Mail
Delmenhorster Kurier, 5. Juni 1993
Musik, Tanz und viel Fröhlichkeit
Gemeinsamer Abend aller Schulformcn des Schulzentrums Am Steinacker
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Big-Band-Musik, Popmusik auf Keyboards. Latin-Jazz, Chorgesänge mit modernen Arrangements, israelische und libanesische Tänze — zu hören und zu sehen war einiges bei dem Schülerkonzert am Donnerstag abend in der Aula des Gymnasiums Ganderkesee. Zum gemeinsamem Musizieren und Tanzen waren die Schüler des gesamten Schulzentrums Am Steinacker zusammengekommen. Das Konzert fand unter der Leitung des Musikerziehers der Hauptschule, Jochen Voß, statt. Das Foto zeigt den Chor des Gymnasiums.    Foto: Konkel
Ganderkesee (gern). „Was ist heut' am Steinacker los? Ja, wohin rennen alle bloß?" — Mit einem selbstgeschriebenen Lied begrüßte Steffen Akkermann, Konrektor der gastgebenden Realschule, die Gäste des gemeinsamen Musikabends aller Musikgruppen des Ganderkeseer Schulzentrums. Und wirklich: Am Steinacker war am Donnerstag abend kaum noch ein Parkplatz zu finden, und die Aula der Realschule war mit mehr als 300 Zuschauern gefüllt.
Zum ersten Mal war es den Musiklehrern der Schulen gelungen, ein Konzert zu veranstalten, an dem sich wirklich jede Schule des Schulzenlrums beteiligte. Ziel sollte es dabei sein, Schwellenängste zwischen den Schulformen abzubauen, zu zeigen, daß gemeinsame Aktionen möglich sind. So herrschte fast schon eine lockere Gesamtschulatmosphäre, als das Konzert nach kurzen Ansprachen des Realschuldirektors Dr. Horst Claußen sowie seines Konrektors begann.
Den Anfang machte die Schulband der Realschule unter der Leitung von Peter Johannesdotter. Sie präsentierte Instrumentalversionen bekannter Rock- und Popsongs. Vom jazzigen „Birdland" von Jeo Zavinul über das „Crockett's Theme" von Jan Hammer bis hin zu „To be with You" von Mr. Big war für jeden etwas dabei.
Multikulturell wurde es dann beim folgenden Auftritt der Musik-AG der Orientierungsstufe. Unter der Leitung von Elisabeth Franke stellte man den rumänisch-jüdischen Gesellschaftstanz „Hawa nagila" vor. Übersetzt bedeutet dies „Kommt, laßt uns fröhlich sein" — und eben diese Fröhlichkeit konnten die Schülerinnen und Schüler dem Publikum vermitteln.
Im Anschluß daran folgte der Auftritt des libanesischen Mädchens Zeinab, die mit Mitschülerinnen der Klasse 6G einen beeindruckenden Festtanz aus ihrer Heimat einstudiert hatte.
Schließlich bot der Scbulchor des Gymnasiums unter der Regie von Manfred Seidl Ausschnitte aus dem Musical „Porgy und Bess" von George Gershwin dar: „I Got Plenty Of Nothirig And Plenty Of Nothing for Me", „Summertime" sowie „It Ain'l Necessarily So".
Nach einer kurzen Pause folgte der Auftritt der erfolgreichsten Formation des Abends: Die Musik-AG der Hauptschule — eleitet von Jochen Voß — hatte erst im Mai an der Bundesbegegnung „Schulen musizieren" im hessischen Marburg teilgenommen. Sie präsentierte sogenannte „Improvisationen" der modernen Jazzstücke „Happy Times", „The Saga of Steve" und „Music and Joy".
Abgelöst wurde die Band von der Musikgruppe der Schule für Lernbehinderte am Habbrügger Weg. Die Schüler einer neunten Klasse hatten sich ihre Gedanken zum Thema „Ausländerfeindlichkeit" gemacht, was im Stück „Gegen das Schweigen" Ausdruck fand. Schüler der Klassen 8 bis 10 rockten dann noch bei ihrer Version des Achim Reichel-Hits „Aloa He" munter drauflos.
Nach einem afrikanischen Maskentanz, dargeboten von Schülern der Klasse 5d der Orientierungsstufe, bildete dann der Auftritt der Big Band des Gymnasiums den Abschluß der Veranstaltung. Dirigiert von Michaela Keil-Schmelz präsentierten die 14 Schüler und Schülerinnen routiniert schwungvolle Songs wie „Pink Panther", „Rock Around the Clock" und „Stand by Me".
 
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Ich will zurück
Jonathan G. 23. Januar 2006

Alle die abgehen
sagen das Gleiche,
Schule ist blöde,
Aber doch war's 'ne Weiche,

Man durfte nicht rauchen,
auch das ist passee,
doch mich zu verstecken,
dass tat mir nie weh,

ich würd gern zurück
auf die RSG,
denn die Lehrer war'n korrekt,
sowie ich das seh,

Wir hatten viel Spaß,
es war 'ne geile Zeit,
und das sie vorbei ist,
tut mir irgendwie leid,

Der Unterricht war leicht,
nagut nicht immer,
doch sage ich euch,
jetzt ist es viel schlimmer!

doch das zu verstehen,
da braucht es viel Zeit,
die Monate verwehen,
es packt einem der Neid,

Man will zurück,
nur für einen Tag,
man erkennt, welches Glück,
in der Vergangenheit lag ...


 

 
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