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Presse - Jugendroman zum flotten Theaterstück verwandelt |
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NordWest-Zeitung Samstag, 24. Mai 1997
Jugendroman zum flotten Theaterstück verwandelt
Theater-AG der Realschule spielt stark auf

Schlußszene einer erfolgreichen Aufführung: Die Theater-AG der
Realschule Ganderkesee gefiel mit „Olfi Obermeier und der Ödipus".
Bild: Astrid Parisius
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Von Astrid Parisius
Ganderkesee. Wenn es keine guten Theaterstücke für Jugendliche gibt, dann müssen sie eben selber geschrieben werden. Und so beschloß die Theater-AG der Realschule Ganderkesec unter Leitung von Irmgard Gerken, einen Jugendroman für die Bühne umzuschreiben. Die Wahl fiel auf „Olfi Obermeier und der Ödipus" von Christine Nöstlinger. Eine Herausforderung, die für die Theater-AG im zehnten Jahr ihres Bestehens gerade recht kam. Bereits im vergangenen Jahr begann sie mit den aufwendigen Vorbereitungen.
Die jeweiligen Buchkapitel bearbeiteten die Schüler in monalelanger Arbeit sehr werkgetreu für die rund zweieinhalbstündige Spielzeit. Die zahlreichen Zuschauer amüsierten sich köstlich, waren viele Dialoge doch wirklich witzig, und auch die Situationskomik wurde immer wieder gut herausgespielt.
Der vierzehnjährige Olfie (ironischerweise von einer Schülerin, von Sabrina Bach, frech und keck gespielt) wächst inmitten von sieben Frauen auf: eine Mutter (sehr gekonnt von Linda Waitz gespielt), zwei ältere Schwestern, zwei Tanten, eine Oma
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und eine Großtante (lobenswert Martine Rötz als Tante Fee). Das wird allerdings erst zum Problem, als Olfi in
einer amerikanischen Studie liest, daß Kinder, die ohne Männer
aufwüchsen, einen niedrigereren Intelligenzquotienten aufwiesen.
Zu allem Überfluß erklärt ihm sein Freund (Nadine Sudmann als
wortgewandter Axel), daß ohne Vater keine Abarbeitung des
Ödipuskomplexes möglich wäre, was zu psychischen Störungen führen
würde. Da Olfie schon seit längerem Schwierigkeiten im Matheunterricht
hat, ist er auf das Schlimmste vorbereitet. Er macht sich mit allen
Mitteln auf die Suche nach seinem Vater.
Es ist die Geschichte eines Jungen in der Pubertät, der sich mit Schule
und anderen Zwängen, mit Drogen und einem überaus anhänglichen Mädchen
(Yvonne Burgdorf war überzeugend witzig in der Rolle der Ulli)
herumschlagen muß. Ödipus - Schnödipus: Diese Probleme verschwinden
angesichts der äußerst konkreten Probleme, in denen Olfies neue
Freundin steckt. Aber einem Happy-End, auch wenn es keine glücklich
vereinten Ehepaare gibt, steht zum Schluß dann doch nichts im Wege,
weder auf noch hinter der Bühne.
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Ich will zurück Jonathan G. 23. Januar 2006 Alle die abgehen sagen das Gleiche, Schule ist blöde, Aber doch war's 'ne Weiche, Man durfte nicht rauchen, auch das ist passee, doch mich zu verstecken, dass tat mir nie weh, ich würd gern zurück auf die RSG, denn die Lehrer war'n korrekt, sowie ich das seh, Wir hatten viel Spaß, es war 'ne geile Zeit, und das sie vorbei ist, tut mir irgendwie leid, Der Unterricht war leicht, nagut nicht immer, doch sage ich euch, jetzt ist es viel schlimmer! doch das zu verstehen, da braucht es viel Zeit, die Monate verwehen, es packt einem der Neid, Man will zurück, nur für einen Tag, man erkennt, welches Glück, in der Vergangenheit lag ... |
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