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Presse - Mit Sucht nach Leben die Sucht bekämpfen |
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NordWest-Zeitung Mittwoch, 07. Mai 1997
Mit 'Sucht nach Leben' die Sucht bekämpfen
Das Motto der Projekttage soll an der RealschuLe Ganderkesee dem Drogenkonsum vorbeugen - 40 Workshops

Die'Tips von den Basketball-Profis Erik Löwe (links) und Thorsten
Döding (rechts) machten die Projekttage zum sportlichen Erlebnis.
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Ein Rhönrad kennengelernt. Katharina Bahr, Notta Adrian und Kathrin
Lichtenberg (v.l.) und ihr neues Lieblingslurngerät. Bilden Krüger
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Schüler und Lehrer sind gleichermaßen begeistert. Nur die Finanzierung des Projekts war schwierig.
Von Karsten Krüger
Gandcrkesee. Alexander Neels haue mit dem Basketball ein Trefferquote von 66 Prozent. Seine Klassenkameraden trafen von der Freiwurflinie nicht so oft und mußten „zur Strafe" zehn Liegestütz machen. Dies taten sie bereitwillig, sofort und ohne Murren. Denn sie konnten sich die sportliche Übungseinheit innerhalb der Projekttage der Realschule Ganderkesee selbst aussuchen und ihre Trainer waren Prominente: Thorsten Döding, Trainer und Manager vom Zweitligaclub BC Oldenburg/Westerstede, und die „schwarze Perle" Erik Löwe vom TuS Huchting aus Bremen.
„Hier kann ich viel lernen, und großen Spaß macht es auch", war Alexander begeistert. Genau das wollten seine Lehrer bei den Projekttagen unter dein Motto „Sucht nach Leben" erreichen. Die 40 verschiedenen Workshops in den Bereichen Sport, Musik, Politik und Soziales sollten Alternativen zum Drogenkonsum aufzeigen. „Aufklärung und Abschreckungsbeispiele wie die vielzitierte .schwarze Lunge' oder das
.Raucherbein' haben nicht den erhofften Erfolg gebracht. Deshalb müssen
bei der Suchtprävention neue Wege beschritten werden", begründete
Schulleiter Dr. Horst Claußen den außergewöhnlichen Unterricht.
„Vorbeugen ist besser als heilen."
Die Themenidee kam allerdings von den Schülern.
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Die Gesamtkonferenz stimmte dann dem Vorschlag zu. Der Rektor war froh über diese Entscheidung, denn „die Realschule ist eine Grauzone des Drogenkonsums. Ich kann die Frage, ob es
bei uns Drogenprobleme gibt, nicht eindeutig mit ,ja' oder ,nein'
beantworten. Ich befürchte es."
Sportlehrer und Konrektor Jürgen Bendert war mit Blick auf die
motivierte Basketballgruppe ebenso wie sein Chef von Sinn und
Richtigkeit der Piojekttage überzeugt. „Neue Gesichter bringen frischen
Wind in Schule und Turnhalle, eine gute Grundlage auch
für das soziale Lernen", freute sich der Organisator der drei
Tage. Im Hallendrittel nebenan versuchten sich Katharina Bahr, Notta Adrian und Kathrin Lichtenberg
am vorher unbekannten Rhönrad. Sie erturnten sich viele neue
Bewegungserfahrungen und wollen diese in Zukunft ausbauen: „Leider gibt
es in Ganderkesee keinen Rhönradverein. Dann müssen wir halt zur Uni
nach Bremen".
Unzufrieden war das Lehrerkollegium nur über die dürftige finanzielle Unterstützung der Projektlage durch Ganderkeseer Firmen. „Enttäuschend" fand Horst Claußen, daß nur fünf der 40 angeschriebenen
Unternehmen reagiert haben und sich als Sponsoren beteiligten. So
mußten die Bezirksregierung und die Eltern tiefer in die Tasche
greifen. Vielleicht wird die angespannte Kassenlage ja durch das
heutige Stück des Bremer Schnürenschuhtheaters „Sehn-Sucht &
Co" (15 Uhr in der Realschule, Eintritt fünf DM), die die Projekttage beschließen, aufgebessert. |
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Ich will zurück Jonathan G. 23. Januar 2006 Alle die abgehen sagen das Gleiche, Schule ist blöde, Aber doch war's 'ne Weiche, Man durfte nicht rauchen, auch das ist passee, doch mich zu verstecken, dass tat mir nie weh, ich würd gern zurück auf die RSG, denn die Lehrer war'n korrekt, sowie ich das seh, Wir hatten viel Spaß, es war 'ne geile Zeit, und das sie vorbei ist, tut mir irgendwie leid, Der Unterricht war leicht, nagut nicht immer, doch sage ich euch, jetzt ist es viel schlimmer! doch das zu verstehen, da braucht es viel Zeit, die Monate verwehen, es packt einem der Neid, Man will zurück, nur für einen Tag, man erkennt, welches Glück, in der Vergangenheit lag ... |
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