| Freitag, den 5.2.1999 Morgens ganz normal zur Schule gegangen. Als die Schule aus war, konnte man machen, was man wollte. Wir sind in die Stadt gegangen. um für die Familie der Französin oder des Franzosen Geschenke zu kaufen. Danach war eine Fete im Vereinsheim am Freibad. Dort haben wir uns mit vielen anderen getroffen, um zu reden und zu tanzen. Katharina Kettenburg Klasse 8b Samstag, den 6.2.1999 Um 11.00 trafen sich die Deutschen mit ihren Franzosen vor der Schule. Dann ging es auf einen langen Spaziergang. Um ca. 13.00 Uhr trafen alle beim Gasthof Stolle ein, wo das Kohlessen stattfinden sollte. Das Essen dauerte ungefähr 1 ½ Stunden. Danach gingen noch viele mit ihren Franzosen in die Eisdiele um ein Eis zu essen und um sich zu unterhalten. Nachmittags trafen sich die Deutschen mit ihren Freunden und veranstalteten kleine Partys, die bis spät in den Abend dauerten. Adeline Blankenburg Klasse 8b Sonntag, den 7.2.1999 Sonntags, glaube ich, haben alle erst mal ausgeschlafen. Doch das ging nicht lange, da einige zum Handballspiel mußten. Danach hatten sich die Franzosen im Eiscafe verabredet , wir mußten natürlich mit. In dem Eiscafe war dann erst mal totales Chaos. Die Franzosen kleckerten sich mit Eis voll und redeten so laut, dass man es bis nach Afrika hören konnte. Abends sind wir dann Essen gegangen. Wir saßen in einer Ecke und die Franzosen in der anderen. Jedenfalls hatten sie sich wie Kinder benommen, so dass uns der Kellner ein paar mal ermahnte. Ich fand es ganz schön stressig, aber schön. Es war komisch, man mußte sich erst überlegen, was man sagen wollte, bevor man sie irgend etwas fragte. Nur es war schade dass sie nicht ein bißchen länger in Deutschland waren, da man sich gerade aneinander gut gewöhnt hatte. Katharina Kettenburg Klasse 8b Montag, den 8.2.1999 Um 7:30 Uhr holt uns der Bus von der Schule ab. Wir halten noch einmal in Falkenburg, und dann geht's los, bei Wind und Wetter. Die Autobahn ist vollgeschneit, aber der Busfahrer ist an solches Wetter gewöhnt. Im Bus werden jetzt die ersten Brote ausgepackt und in verschiedenen Sprachen erzählt (Deutsch und Französisch natürlich, doch das ist für uns kein Problem. Wir machen lieber jede Menge Fotos, als Andenken.Nach einer ganzen Weile kommen wir in Emden an, noch schnell das VW-Werk suchen. Doch das ist schnell gefunden. Die Führung durch das VW-Werk findet trotzdem statt, auch wenn wir etwas zu spät gekommen sind. Wir gehen erst mal zum Haupteingang, hier bekommen wir ein Gerät, an dem ein Kopfhörer und eine Art Funkgerät zusammen hängen. Den Kopfhörer hängen wir uns ums Ohr, das Funkgerät um den Hals. Als wir so weit sind geht es nach einem "Klogang" wieder nach draußen in den Schnee. Wir laufen zur ersten Halle, wo uns erste Teile eines Autos begegnen; Roboter, die es zusammensetzen. Außerdem sehen wir jede Menge Schrauben, Ersatzteile und fahrradfahrende Mitarbeiter. Wir laufen zu verschiedenen Hallen mal durch Schnee, mal durch Hagel. Schließlich landen wir wieder im Bus. "Jetzt fahren wir noch in die Innenstadt, tut euch in kleinen Gruppen zusammen, so daß die Franzosen nicht alleine laufen. Aus der Fahrt zur Nordsee wird wegen des schlechten Wetters nichts ", tönt eine bekannte Stimme aus dem Lautsprecher. An einer Bushaltestelle gleich neben der Stadt wird angehalten. Wir machen eine Zeit aus, wann wir uns wieder treffen wollen und ab geht's. Die Franzosen kaufen sich allerlei Andenken für die Omis, und wir gucken auch ein bißchen, denn in Emden waren die meisten auch noch nicht. Bald endet aber die Bummelei, denn die Zeit kommt, wann wir uns treffen wollen. Tatsächlich finden alle zur Bushaltestelle zurück. Jede Menge Schnee fliegt, doch das stört nur die wenigsten. Dann kommt wieder unser bekannter Bus, in den wir dann einsteigen. Ziemlich geschafft, aber glücklich und zufrieden, lassen wir uns auf die Plätze fallen. Lisa Stangenberg , 8b Dienstag, den 9.2.1999 Vormittags war wie gewöhnlich Schule. Nachmittags trafen sich dann alle wieder vor der Schule um mit dem Bus ins Delfina (Schwimmbad) zu fahren. Gegen 15.15 Uhr waren wir dann da. Den Franzosen schien die Wasserrutsche am besten zu gefallen. So verging die Zeit sehr schnell, um kurz vor 6 Uhr waren wir wieder an der Schule Adeline Blankenburg Klasse 8b Mittwoch, den 10.2.1999 Mittwoch war ein Tag der gemischten Gefühle, manche waren froh, daß diese Woche nun fast um war, da sie das erste Mal einen Austauschschüler hatten, und es sich leichter vorgestellt hatten. Anderen war an diesem Tag schon etwas mulmig, da ihre Franzosen das letzte Mal in Deutschland waren und sie nächstes Jahr auch keinen wieder aufnehmen, da sie von der Schule gehen. Am Mittwoch Morgen gingen die Franzosen zuerst mit zur Schule und nahmen am Schulunterricht teil. Am Nachmittag fuhren viele in die Stadt, um mit ihren Franzosen “Schoppen” zu gehen. Manche trafen sich aber auch noch einmal und machten sich einen schönen Nachmittag. Die einen gingen also in dieser Nacht mit einem erleichterten Gefühl ins Bett, aber einige andere gingen mit einem traurigen Gefühl. Ich denke viele hatten auch ihre Probleme einzuschlafen, weil der Austausch nun seinem Ende zuging. Annika Kammler Klasse 8b Donnerstag, den 11.2.1999 Dieser Morgen war wohl für einige der schwerste Tag, den es gibt. Gegen 7.30 Uhr sollten alle an der Schule sein, damit die Franzosen gegen 7.45 Uhr abfahren konnten. Viele gingen den Abschied erst sehr gelassen an, als jedoch ein Großteil der Franzosen im Bus war, konnten viele ihre Tränen nicht mehr zurückhalten. Gegen 8.00 Uhr waren dann auch alle im Bus. Als der Bus nun abfuhr, waren fast alle traurig. Schließlich fuhr der Bus los, und die Franzosen und Deutschen winkten sich kräftig zu, als dann auch noch mal der Bus wendete, wurden die letzten traurig und hatten eine Träne im Auge. Als die Franzosen nicht mehr zu sehen waren, gingen auch die letzten in das Schulgebäude. Gegen 22.30 Uhr riefen auch die Franzosen, um ihren Gasteltern zu sagen, daß ihre Reise gut war, wie sie es ihnen am Morgen gewünscht hatten, und daß sie gut angekommen sind und froh sind wieder zu Hause zu sein bei ihrer Familie und ihren Freunden. Zusammenfassung Die Woche mit den Franzosen wurde herbeigesehnt. Für manche war es eine richtige Herausforderung, manche waren froh, daß sie ihre Gastgeber und Freunden wiedersehen, oder wie in diesem Fall die große Schwester. Die Woche war für die einen stressig, für die anderen ein richtiger Spaß. Man hat in dieser Woche erst zum Schluß zueinander gefunden, doch dafür war es dann um so lustiger. Man erfuhr nicht allzu viel von der anderen Sprache, die Franzosen aber um so mehr von unserer. Mit dem wenig Französisch das wir können, konnte man sie trotzdem sehr gut verstehen. Viele sind nun wohl um eine Erfahrung reicher, was den Austausch angeht ! Annika Kammler Klasse 8b |