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Presse - Zeitplan soll trotz Extrarunde gelten |
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Delmenhorster Kreisblatt Freitag, 16. Mai 2008
Zeitplan soll trotz Extrarunde gelten
„Personalentscheidungen hängen dran“
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Ganderkesee (has). Der Zeitplan für die angestrebte organisatorische Zusammenfassung der Hauptschule und der Realschule Ganderkesee als erstem Schritt auf dem Weg in eine neue Schullandschaft ist ins Wanken geraten, aber er wird nicht zusammenklappen. Diese Zuversicht ist im Rathaus und in der Politik nach dem verwirrenden Vertagungsbeschluss auf Antrag der FDP am Mittwochabend im Schulausschuss am Tag danach wieder gewachsen. „Herr Kapell macht sich schon Sorgen, aber ich habe ihm mit auf den Weg gegeben, dass im Rat eine breite Mehrheit zustimmen wird“, berichtet Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas, die dem wegen des Beharrens der FDP auf „weiteren Beratungsbedarf in der Fraktion“ konsterniert und schnell abwandernden Regierungsschuldirektor umgehend nachgeeilt war. „SPD, CDU und Grüne“, so ihre Überzeugung, „werden nicht wackeln.“
Zuversicht vermitteln auch der Ausschussvorsitzende André Walter (SPD) und Elke Röhl (CDU). „Die Vertagung ist bitter, weil Personalentscheidungen dranhängen. Aber wir haben vorsorglich eine weitere Sitzung vor der Ratsentscheidung anberaumt“, erklärt Walter. Er hoffe, dass die zweieinhalb Fachlehrer-Stellen, die laut Kapell wegen der drastisch sinkenden Schülerzahl der Hauptschule ohne Neuorganisation gestrichen werden müssten, durch den Zeitverzug nicht verloren gehen und dass Kapell wegen der Vorleistungen nicht in Schwierigkeiten gerät. Röhl, wie FDP-Wortführerin Marion Daniel langjährige Schulpolitikerin, wundert sich immer noch, dass die FDP Kapells Ankündigung, die Ganderkeseer Schulen würden wegen der besonderen Motivation aller Beteiligten bevorzugt behandelt, offenbar keinen Glauben schenkte: „Was Kapell verspricht, das hält er auch“, hat Röhl gelernt. |
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