|
Presse - UWG fordert Buchten für mehr Sicherheit |
|
|
Delmenhorster Kurier Dienstag, 29. April 2008
UWG fordert Buchten für mehr Sicherheit
Schüler sollen die Fahrbahn nicht während des Busverkehrs queren

"Sicherheit musss an erster Stelle stehen": UWG-Ratsfrau Erika Vogel und Faktionschef Otto Sackmann fordern Buchten am Rand des Bushaltepatzes.
FOTO: MARCO WINGERT
|
Von unserem Mitarbeiter
Marco Wingert
GANDERKESEE. Die Unabhängige Wählergemeinschaft Ganderkesee (UWG)
schlägt einen Umbau des Buseinstiegs beim Schulzentrum Am Steinacker
vor. Trotz des neuen Drängelgitters, das nach dem Unfall einer
Schülerin installiert wurde (wir berichteten), sei die Sicherheit nach
wie vor nicht gewährleistet, sagten gestern UWG-Fraktionschef Otto
Sackmann und Ratsfrau Erika Vogel. Ihr Vorschlag: Die Einrichtung von
Buchten an den Außenseiten des Platzes, so dass Schüler nicht mehr über
die Fahrbahn laufen müssen, um ein- oder auszusteigen.
"Wir sind der Meinung, dass die Sicherheit an erster Stelle stehen
muss", sagte Sackmann gestern während eines Ortstermins. Dafür müsse
verhindert werden, dass Schüler regelmäßig bei laufendem Busverkehr die
Fahrbahn überqueren, um auf die Mittelinseln zu gelangen. Weiteres
Problem: Manchmal hätten die Kinder und Jugendlichen beim Warten auf
den Bus gar nicht alle Platz auf den Flächen. |
Abhilfe könnte laut Sackmann durch ein Modell geschaffen werden, das er am Delmenhorster Hauptbahnhof gesehen habe: 15 Meter lange Einbuchtungen, die schräg verlaufen und an deren Seiten Gitter mit Einstiegsöffnungen angebracht sind. Nach einer ersten Schätzung könnten an den Außenseiten des Platzes so mindestens sieben Busse gleichzeitig halten, vielleicht sogar noch mehr. Damit gebe es so viele Einstiegsmöglichkeiten wie derzeit. "Das müsste vom Platz her reichen", sagte Sackmann. Sollte ein Umbau erfolgen, würde das bedeuten, dass die Schüler nur vom Rand des Halteplatzes aus einsteigen. "Dann wäre die Sicherheit komplett."
"Ich finde es erstaunlich, dass Standards, die es früher an der Straße Am Steinacker gab, nicht übernommen wurden", sagte Vogel mit Blick auf die früheren Haltestellen. Dort habe es auf beiden Seiten der Straße Gitter gegeben, die verhindert hätten, dass Schüler auf die Fahrbahn geraten. Dies sei lange beschwerdefrei gelaufen und habe sich bewährt, erläuterte die Unabhängigen-Ratsfrau. |
|