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Presse - Jugendcafé beim Hallenbad geplant |
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NordWest Zeitung, Mittwoch, 27. Februar 2008
Jugendcafé beim Hallenbad geplant
JUGENDPARLAMENT Berlinfahrt auf Herbst verschoben – Austausch mit Château-du-Loir

Will den Jugendlichen einen Raum geben, wo sie ihre Freizeit selbst
gestalten können: Hille Krenz stellt bei der Sitzung des
Jugendparlaments das Jugendcafé vor. BILD: ROTHSTEGGE
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HILLE KRENZ BAUT BEIM PROJEKT „JUGENDCAFÉ“ AUF DIE MITHILFE DER JUGENDLICHEN. DIE RÄUMLICHKEITEN WERDEN VON DER GEMEINDE GESTELLT.
VON ESTHER ROTHSTEGGE
GANDERKESEE - Unzufrieden mit den Freizeitangeboten vor Ort sind viele Jugendliche aus Ganderkesee. Keine Aufenthaltsmöglicheiten und Ärger mit Anwohnern zum Beispiel des Schulzentrums nannten sie immer wieder in Gesprächen mit Hille Krenz. Die Mitarbeiterin der Niedersächsischen Kooperations- und Bildungsprojekte (NIKO) hat sich deshalb etwas überlegt. Schon bald soll es für die Jugendlichen einen Raum geben, „wo sie einfach nur da sein können, und der ohne Zwang von ihnen genutzt werden kann“, so Krenz.
Geplant ist ein Jugendcafé, das zu Beginn einmal in der Woche am frühen Abend geöffnet wird. Donnerstags von 17 bis 21.30 Uhr können sich Jugendliche dann dort aufhalten, sich mit Freunden treffen oder eigene Veranstaltungen auf die Beine stellen. Einen Ort dafür gibt es auch schon, das zurzeit leer stehende alte Café im Hallenbad. Finanziell wird das Projekt von der Gemeinde unterstützt, die die Räumlichkeiten und Strom und Wasser kostenlos zur Verfügung stellen. „Farbe sowie Inventar wie Tische, Stühle und Geschirr werden aber noch benötigt“, so Krenz, die das Projekt am Dienstnachmittag dem Jugendparlament vorstellte. „Es wäre schon, wenn ihr das unterstützen und auch weitertragen könntet“, sagte sie dort.
Neben der Einrichtung des Jugendcafés standen auch Aktionen gegen Rechtsextremismus auf der Tagesordnung. Die ursprüngliche Idee, eine schulübergreifende Projektwoche zu gestalten, kann in der nächsten Zeit nicht realisiert werden. Stattdessen überlegen die Mitglieder des Jugendparlaments aber, Projekte in einzelnen Klassen oder Fächern zu organisieren. „Wichtig ist, dass ihr auf eure Lehrer zugeht und Vorschläge zu dem Thema macht“, sagte Yvonne Heimbüchel, Kunstlehrerin des Gymnasiums, die ebenfalls an der Sitzung teilnahm. In der nächsten Sitzung soll das Thema deshalb wieder aufgegriffen werden.
Weiter hat das Jugendparlament die geplante Berlinfahrt mangels Anmeldungen auf den Herbst verschoben. Ein neuer Termin stehe aber noch nicht fest, sagte die 1. Vorsitzende, Solveig Backhus.
Anders ist das bei der geplanten Fahrt in die Partnergemeinde Château-du-Loir. Vom 9. oder 10. bis 15. Juli soll dort ein Austausch mit dem französischen Jugendparlament stattfinden. Christiane Goldenstedt, Lehrerin am Gymnasium, hat sich bereit erklärt, für die Fahrt einen Kostenvoranschlag zu erstellen. Über einen Aushang können sich dann alle Jugendliche melden, die Lust haben, mitzufahren.
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